Nautikarta Betrieb eintragen

Datenschutzerklärung

Stand: 4. September 2026

In drei Sätzen

Wer bei Nautikarta sucht, muss sich nicht anmelden und hinterlässt bei uns nichts, woraus sich eine Person erkennen ließe. Was hier gespeichert wird, sind Angaben über Betriebe — und ein Teil davon stammt nicht von den Betrieben selbst. Wer nicht in diesem Verzeichnis stehen will, ist ohne Begründung und ohne Diskussion wieder heraus; wie das geht, steht in Abschnitt 4.

1 · Verantwortlicher

gx-systems
Inhaber: Danny Schmiedel
Pfaffenweg 16, 04319 Leipzig
E-Mail: admin@nautikarta.app
Telefon: +49 162 3062031

Vollständige Anbieterangaben im Impressum. Einen Datenschutzbeauftragten müssen wir nicht bestellen; Ansprechpartner ist der Inhaber selbst.

2 · Daten über Betriebe — der Kern dieser Seite

Zu jedem Betrieb speichern wir: Name, Ort und Hafen, Anschrift, ungefähre Koordinaten, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Website, die Art der Arbeiten, einen kurzen Text dazu — und immer die Angabe, woher der Eintrag stammt und wann er entstanden ist.

Bei einer Firma sind das keine personenbezogenen Daten. Eine GmbH ist keine Person, und die Datenschutz-Grundverordnung gilt für sie nicht.

Bei einem Einzelunternehmer ist das anders. Er ist eine Person. Sein Betriebsname, seine Anschrift, seine Telefonnummer sind dann personenbezogene Daten, auch wenn sie geschäftlich sind. Für diese Fälle gilt alles, was in dieser Erklärung folgt — insbesondere das Widerspruchsrecht in Abschnitt 4.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse und das der Suchenden: Bootsbesitzer finden Betriebe heute fast nur über Bekannte, und viele Betriebe werden überhaupt nicht gefunden. Ein Verzeichnis, das zeigt, wer wo arbeitet, hilft beiden Seiten. Wir speichern ausschließlich Angaben, die ein Betrieb ohnehin öffentlich macht, um Kunden zu bekommen — keine Umsätze, keine Privatanschrift, keine Angaben über Mitarbeiter, keine Bewertungen, keine Noten. Wo ein Betrieb seinen Eintrag selbst angelegt oder übernommen hat, tritt Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. a DSGVO hinzu.

Was wir ausdrücklich nicht tun: Wir bewerten nicht, wir sortieren nicht nach Qualität, wir verkaufen keine Daten und wir geben die Liste nicht an Dritte weiter. Sortiert wird allein nach Entfernung. Wir prüfen die Angaben auch nicht nach — ein Eintrag ist eine Weitergabe, keine Zusage von uns.

3 · Wenn ein Dritter einen Betrieb eingetragen hat

Das kommt vor, und wir sagen es offen: Ein Eintrag kann von jemandem stammen, der mit dem Betrieb nichts zu tun hat — von einem Bootsbesitzer, oder von uns, nachdem wir die Website des Betriebs gelesen haben. Der Betrieb weiß davon zunächst nichts.

An jedem Eintrag steht deshalb sichtbar, wie er zustande gekommen ist, und ob der Betrieb ihn bestätigt hat.

Wir unterrichten den Betrieb, sobald wir können. Liegt eine E-Mail-Adresse vor, schreiben wir ihm: was über ihn gespeichert ist, woher es stammt, und wie er den Eintrag ändern oder löschen lassen kann. Das ist die Pflicht aus Art. 14 DSGVO. Liegt keine Adresse vor, können wir ihn nicht erreichen — dann bleibt nur der Weg über die Seite selbst (Abschnitt 4).

Eine E-Mail-Adresse zeigen wir erst öffentlich an, wenn sie bestätigt ist — also wenn jemand einen Link angeklickt hat, der an genau diese Adresse ging. Bis dahin steht sie zwar im Eintrag, ist aber auf der Seite nicht zu sehen. Damit lässt sich niemand mit einer fremden Adresse in dieses Verzeichnis schreiben.

4 · Widerspruch, Berichtigung, Löschung — wie es wirklich geht

Weil die Grundlage unser berechtigtes Interesse ist, hat jeder betroffene Einzelunternehmer ein Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO. Wir machen daraus keine Prüfung und keine Abwägung:

Wer nicht in diesem Verzeichnis stehen will, steht nicht darin. Ohne Begründung, ohne Rückfrage, ohne Frist.

Gelöscht heißt gelöscht. Der Eintrag wird aus dem Bestand entfernt, nicht nur ausgeblendet. Es bleibt ein Vermerk, dass gelöscht wurde — ohne die Daten selbst. Aus den nächtlichen Sicherungskopien verschwindet er innerhalb von 30 Tagen.

Daneben bestehen die übrigen Rechte aus der DSGVO: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18) und Datenübertragbarkeit (Art. 20).

5 · Dein Standort, wenn du suchst

Die Suche braucht einen Bezugspunkt, um die Treffer nach Entfernung zu ordnen. Dafür gibt es drei Wege, und alle drei sind freiwillig:

Beim zweiten und dritten Weg werden die Koordinaten auf zwei Nachkommastellen gerundet — das sind rund ein bis zwei Kilometer Unschärfe, genug zum Sortieren und zu ungenau für eine Adresse. Sie werden im Textkörper der Anfrage übertragen, nicht in der Adresszeile, damit sie nicht in Verlaufslisten und Server-Protokollen landen. Wir speichern sie nicht: Der Server rechnet die Entfernungen aus, schickt die Liste zurück und vergisst sie. Es gibt keine Tabelle mit Standorten.

Wer den Knopf nicht drückt oder die Erlaubnis verweigert, kann die Seite vollständig benutzen — dann eben mit eingetipptem Ort oder mit einem Tipp auf die Karte. Nichts wird dadurch ausgeblendet.

Der gesetzte Standort wird in deinem Browser gemerkt. Damit du ihn nicht bei jedem Seitenaufruf neu setzen musst, legt die Seite die beiden gerundeten Zahlen im Speicher deines Browsers ab (localStorage, Schlüssel nk_standort). Das ist der einzige Wert, den wir dort ablegen. Er bleibt auf deinem Gerät — er wird nicht an uns übertragen, um dort zu bleiben, und er verbindet dich mit nichts: Es steht keine Kennung darin, an der man dich wiedererkennen könnte. Löschen kannst du ihn jederzeit selbst mit dem Knopf „Standort löschen“ neben der Suche — oder indem du die Websitedaten in deinem Browser löschst.

6 · Die Karte lädt Bilder von einem fremden Server

Das Kartenbild besteht aus einzelnen Kacheln, die dein Browser unmittelbar bei OpenStreetMap abruft:

OpenStreetMap Foundation, St John’s Innovation Centre, Cowley Road, Cambridge, CB4 0WS, Vereinigtes Königreich — Datenschutzerklärung der Foundation

Dabei erfährt dieser Server, wie bei jedem Abruf eines Bildes im Netz: deine IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die Angaben deines Browsers, und über den Namen der Kachel den Kartenausschnitt, den du gerade ansiehst. Damit ist grob erkennbar, welche Gegend dich interessiert. Was dort damit geschieht, richtet sich nach der Erklärung der Foundation; wir haben darauf keinen Einfluss. Das Vereinigte Königreich gilt nach einem Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission als sicheres Drittland.

Was wir dagegen tun. Wir übermitteln keine Suchbegriffe, keine Kennung und keinen Standort dorthin — nur der Abruf der Bilder findet statt. Die Punkte auf der Karte kommen aus unserem eigenen Bestand. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; ohne Kartenbild wäre eine Karte kaum brauchbar. Wer das nicht will, kann die Seite ohne JavaScript benutzen: Dann bleibt die Karte leer, und Suche und Trefferliste funktionieren unverändert.

7 · Wenn du uns schreibst

Über die Melde- und Eintragsformulare erreichen uns Name (freiwillig), eine Kontaktmöglichkeit (nötig, damit wir antworten können) und der Text der Nachricht. Wir speichern das, um die Sache zu bearbeiten und um später belegen zu können, wer eine Änderung veranlasst hat — bei einer Löschung ist genau das der Schutz des Betriebs davor, dass ein Fremder sie verlangt. Grundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, bei einem Widerspruch zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Diese Nachrichten erscheinen nie auf der Seite.

Wer einen Betrieb einträgt, gibt seinen Namen an. Beim Weg „Ich kenne einen Betrieb“ erscheint dieser Name in der Herkunftsangabe des Eintrags — das steht am Formular dabei, und damit ist es eine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die jederzeit widerrufen werden kann. Adressen und Telefonnummern der Melder erscheinen nie.

Wir führen außerdem ein kurzes Verzeichnis darüber, an wen wir wann geschrieben haben — Empfänger, Betreff, Zeitpunkt. Ohne das könnten wir nicht belegen, dass wir einen Betrieb über seinen Eintrag unterrichtet haben.

8 · Was technisch anfällt

9 · Wer die Daten sonst noch sieht

Niemand außer dem Anbieter des Webspace, auf dem die Seite läuft. Er ist für uns als Auftragsverarbeiter tätig; der dafür vorgeschriebene Vertrag besteht, die Server stehen in Deutschland. Es gibt keinen Zahlungsdienstleister, kein Analysewerkzeug und keinen Werbepartner. Verkauft oder weitergegeben wird nichts.

10 · Wie lange

11 · Beschwerderecht

Du hast das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Für uns zuständig ist — weil das Unternehmen seinen Sitz in Sachsen hat — die Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte, Devrientstraße 5, 01067 Dresden. Du kannst dich auch an die Aufsichtsbehörde deines eigenen Landes wenden.

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